Lachsalven in der COMÖDIE DRESDEN!

Christian Kuhns Inszenierung der französischen Komödie “Meine Braut, sein Vater und ich” (deutsche Erstauffuhrung) ist ein Erfolg bei Publikum und Presse.

Hier Ausschnitte der Pressekritik:

Gaynial

….. Verfasst haben das Werk zwei Franzosen: Gérard Bitton und Michel Munz. Es ist ihr erstes Buhnenwerk, und man kann nur hoffen, dass sie noch viele weitere folgen lassen. “Le Gai Mariage”, wie das Stuck im Original heißt, ist ein Angriff auf die Lachmuskeln, wie man ihn sich nicht besser wunschen kann. Da haben sich die Comödie-Betreiber ein ausgesprochen hinreißendes Werk fur ihr Haus gesichert. Ja, zugegeben “Le Gai Mariage” steckt voller Tunten-Klischees, letztlich fuhrt das Spiel mit Sitten- und Moralvorstellungen diese aber durchaus ad absurdum, wie einst “La Cage aux Folles” (“Ein Käfig voller Narren”). Naturlich sind die Typen uberzeichnet, das hat das Genre Komödie so an sich.

Christian Kuhn, der kunstlerische Leiter der Comödie, hat jedenfalls einmal mehr bewiesen, dass er zwei Regiehändchen hat, die wissen, was sie tun. Nur ein oder zweimal fragt man sich, ob weniger mehr gewesen wäre, dem Affen in der einen oder anderen Szene eine uberdosis Zucker verabreicht wurde. Aber das ist Beckmesserei. Kuhn und den durch die Bank weg famos aufspielenden Akteuren (naja, König und Sander ragen noch einen Tick heraus) kann man fur diese famose Leistung nur Respekt zollen. …..

(Christian Ruf, Dresdner Neueste Nachrichten)

Rosarote Gratwanderung

Das Comödien-Stuck uber eine schwule Scheinehe erntet viele Lacher, treibt es aber manchmal zu bunt.

Zuerst ist er der biedere Gläubige in trister Strickjacke. Dann der schwule Vater im weißen Anzug. Und letztlich gar die Braut in pompösem Kleid.

Die Wandlung, die TV-Moderator Max Schautzer seit Freitag in der Dresdner Comödie durchmacht, steht fur das neue Stuck “Meine Braut, sein Vater und ich”. Denn dieses lebt von rasanten und unerwarteten Wendungen. Von Lugen uber Lugen und deren Entlarvung. Vor allem im zweiten Teil geht es Schlag auf Schlag. Am Ende spendet das Premierenpublikum Jubel, unterstutzt das Ensemble beim Ringelschwanztanz. Kommentare wie “So habe ich lange nicht gelacht” sind zu hören.

….. Eine ständige Gratwanderung der Comödie, die aber im Ganzen gesehen gelingt.

(Marco Mach, Sächsische Zeitunmg)

Lachen ohne Ende

Premiere Brillante

“Pleiten, Pech und Pannen” im Fernsehen machten Max Schautzer bekannt. Wer hätte gedacht, dass der beliebte Moderator und Schauspieler jemals auf einer Dresdner Buhnestehen wurde. Die Comödie macht´s möglich. Und kaum tritt der Charmeur ins Rampenlicht, wird er mit Beifall uberschuttet. Erst recht am showmäßigen Schluss dieses so turbulenten, flott inszenierten Stucks. Jedoch nicht er allein, sondern als Primus inter Pares. …..

Ich meine: Ein absoluter Knuller des Jahres! Lachen ohne Ende, stets begleitet von Szenenapplaus. Finale Standing Ovations, Jubel, begeisterte Zurufe.

So stelle ich mir moderne Komödie vor. Das alte Grundprinzip Verwechslung wird zeitgemäß, locker und doch logisch angewandt. Ohne gekunstelte Texte und aufgesetzte Pointen, ohne jemanden zu beschädigen.

Die Starbesetzung tut ein ubriges. Ein tolles Team! Alle Akteure haben Fernseherfahrung und geben mit vollem Einsatz ihren Buhnenfiguren, die nie einschichtig gezeichnet sind, was sie brauchen. Schautzer gelingt mit seinem frömmelnden adeligen Vater, der ein Lebensgeheimnis hat, die uberzeugende Charakterstudie eines Menschen, der sich selbst unterdruckt und nach der Befreiung glucklich zum Höhenflug ansetzt. …..

(Ernst Gunther, Sächsischer Bote)

Hier kann Max Schautzer sein komödiantisches Talent voll ausleben.

MDR

WIEDERAUFNAHME ab 23.04.2013!