TELE Schweiz fragte …

TELE - Die TV-Illustrierte der Schweiz (42/2014) fragt nach!

 

Was macht … MAX SCHAUTZER?

TELE Sie sind bekanntlich kein Däumchendreher.
Was machen Sie zurzeit?
MAX SCHAUTZER Ich versuche, aktiv zu
bleiben, geistig und körperlich. Ab dem
4. November spiele ich in Dresden in der
Komödie «Meine Braut, sein Vater und
ich». Als Nächstes folgt, zusammen mit
Christiane Rücker, das Stück «Schick mir
keine Blumen», das auch Doris Day und
Rock Hudson gespielt haben. Wir sind
einfach die älteren Ausgaben (lacht).
Man nannte Sie den «Feuerwehrmann
der ARD». Was immer Sie anpackten,
wurde ein Erfolg.
Stimmt, ich habe mir in meiner ganzen
Laufbahn keinen Flop geleistet (lächelt).
An erster Stelle stand für mich immer
das Publikum. Ich habe mich gefragt,
wie kann ich es gut unterhalten. Das
war für mich das Wesentliche und nicht
die Meinung der Kritiker.
Wie beurteilen Sie die Entwicklung
der TV-Programme?
Ich komme ja aus der Schwarz-Weiss-
Zeit. Das Fernsehen ist zwar farbiger geworden,
aber nicht bunter vom Angebot
her. Darauf zielt auch meine Kritik an der
Unterhaltung. Wir sind zu eintönig
geworden. Es ist keine Vielfalt mehr da.
Ein Format gleicht dem anderen.
Wo würden Sie sich denn heute
am ehesten vorstellen können?
Das hab ich mich auch schon oft gefragt.
Ich bekam immer wieder Angebote, aber
die waren indiskutabel. Das ging vom
Dschungelcamp bis zum Shoppingkanal.
Die Frage ist schwierig zu beantworten:
Es wird heute ja nur noch gekocht, gecastet
oder getalkt. Dann gibt es noch die
sogenannten Comedians – und das war
sie dann schon, die TV-Unterhaltung.
Vor ein paar Jahren wollten Sie einen TVSender
für Ü50-Jährige ins Leben rufen.
Was ist aus «Telebono» geworden?
Wir waren schon zweimal am Start. Aber
beide Male sind zwei grosse Investoren
im letzten Moment abgesprungen. Wir
sind immer noch dran, aber zuerst muss
die Finanzierung stehen.
Sie sind auch Autor, arbeiten gerade
an einem neuen Buch. Eine Biographie?
Keine typische Biographie, sondern Erinnerungen
mit Anekdoten und kritischen
Beobachtungen zur Medienentwicklung.
Und wie lautet der Titel?
Es gibt erst einen Arbeitstitel: «Vom Gentleman
zur coolen Sau» (lacht). Eine der
ersten Zuschriften auf meiner Facebook-
Seite war: «Max, du bist ’ne coole Sau!»
Da wusste ich, dass ich im neuen Medienzeitalter
angelangt bin.
Interview: Gabrielle Jagel
Max Schautzer
Geboren: 14. 8. 1940
Zivilstand: verheiratet
Wohnort: Köln (D)
Karriere: u. a. Moderator
von «Allein gegen alle»,
«Pleiten, Pech & Pannen»,
«Alles oder nichts».

Über Freundschaft und Jugendwahn

Die Stuttgarter Nachrichten haben sich mit Max Schautzer unterhalten. Herausgekommen ist ein buntes Gespräch über das Theater, den Jugendwahn und den neuen TV-Sender bono-tv. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

“Rock ‘n’ Roll im Kopf, Walzer in den Beinen”

Rock 'n' Roll im Kopf, Walzer in den BeinenWas ist los in unserer Gesellschaft? Können wir es uns leisten, die von Werbeindustrie, Medien und Wirtschaft willkürlich gezogene „Demarkationslinie 49“ aufrechtzuerhalten und Menschen über 50 kollektiv abzuschieben und auszugrenzen? Steht wirklich ein „Krieg der Generationen“ bevor?Ausgehend von seinem unfreiwilligen Abschied von der populären Sendung „Immer wieder Sonntags“ schreibt Max Schautzer in seinem Buch „Rock ’n’ Roll im Kopf, Walzer in den Beinen“ aus seiner ganz persönlichen Sicht über Altersdiskriminierung und Jugendwahn, erinnert gleichzeitig an die Errungenschaften der Generation, die Deutschland aufgebaut hat, und zeigt an vielen Beispielen, wie aktiv und tatkräftig die 50plus-Generation heute ist.Rock ’n’ Roll im Kopf, Walzer in den Beinen ist ein engagiertes, kritisches und überaus lesenswertes Buch; ein Erinnerungsbuch, das gleichzeitig Mut macht und Visionen für das Zusammenleben der Generationen entwickelt.<p>Aus dem Inhalt: Betagte Programm-Macher im Jugendwahn, Die 50plus-Generation: Worauf wir stolz sind, Die Wirtschaftsmacht der 50plus-Generation, Innehalten: Vom Sinn des Lebens und dem Leben danach, Generation Golf und Generation 50plus: Dreamteam für Deutschland u.a.Max Schautzer: „Rock ’n’ Roll im Kopf, Walzer in den Beinen - Antworten auf den Jugendwahn“Bestellen Sie das Buch hier

Der nette Robin Hood

Christiane Florin, Autorin des Rheinischen Merkur, war zu Gast bei Max Schautzer - ein Besuch nicht ohne Überraschungen: Lesen Sie über Jazz, Operettenmelodien, Altersdiskriminierung im Fernsehgeschäft und Schautzers Zukunftspläne. Zum Artikel

Neues Buch von Max Schautzer im Handel

Was ist los in unserer Gesellschaft? Können wir es uns leisten, die von Werbeindustrie, Medien und Wirtschaft willkürlich gezogene „Demarkationslinie 49“ aufrechtzuerhalten und Menschen über 50 kollektiv abzuschieben und auszugrenzen? Steht wirklich ein „Krieg der Generationen“ bevor?

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