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Biographie Max Schautzer

> Tabellarischer Lebenslauf

Max Schautzer blickt zurück auf eine schnörkellose Karriere. Er ist seit 40 Jahren ein beliebter und begehrter Moderator in TV-Shows, bei Galaveranstaltungen, im Hörfunk, als Gast und Gastgeber. Hinter seiner Bildschirm- und Radiopräsenz verbirgt sich aber das wahre Talent von Max Schautzer, das sicher auch der Grund seiner großen Popularität ist: Die unglaubliche Vielseitigkeit, aber auch Professionalität, Disziplin, Kreativität und sein Gespür für Innovationen. Er ist ein Grenzgänger zwischen den unterschied-lichsten Disziplinen und Genres.


Max Schautzer ist nicht nur Funk- und Fernsehmoderator, sondern mit seiner eigenen TV-Produktionsfirma M.S. Showtime GmbH seit 1989 auch erfolgreicher Produzent. Er ist Journalist, Autor, Medienmanager, Schauspieler, Synchronsprecher, Gründer eines Kabaretts und Autor/Herausgeber mehrerer Bücher. Von 1980 bis Ende 1983 war Schautzer Deutschlandchef von Radio Luxemburg und Geschäftsführer der BTS-RTL GmbH. Er baute in Düsseldorf ein Studio auf, das er auch leitete.

 

Rock´n Roll im Kopf, Walzer in den Beinen (nach oben)
Mit seinem gesellschaftskritischen Buch „Rock´n Roll im Kopf, Walzer in den Beinen - Antworten auf den Jugendwahn“ (mvg Verlag, Heidelberg) erregte er 2004 großes Aufsehen und starkes Medienecho. Seitdem ist Schautzer ein begehrter Gast von Talkshows und Diskussionsforen, wenn es um die Themen „50plus“ und „demografischer Wandel“ geht. Mit seinen Vorträgen und Lesungen erzielt er ebenfalls große Aufmerksamkeit.

Seine jahrelange Erfahrung in öffentlich-rechtlichen (ARD, ZDF, ORF) und privaten (RTL, Spree-Radio) Sendeanstalten hat sein sicheres Gespür für Publikumsgeschmack und -wirksamkeit geschärft.


Seine Vita ist lang und komplex. Max Schautzer begann seine Karriere 1965 als Sprecher, Autor und Reporter beim WDR-Hörfunk in Köln. Bereits 1967 holte ihn Werner Höfer zum Fernsehen, wo er zunächst Informationssendungen im Dritten Programm moderierte und als Nachrichtensprecher arbeitete. Max Schautzer war einige Jahre Mitarbeiter der ARD-Sportschau, u.a. bei den Olympischen Spielen 1972 in München.


Anfänge: Musik aus Studio B (nach oben)

Sein Talent als Moderator von Unterhaltungssendungen stellte Schautzer erstmals 1975 als Gastmoderator der Sendung „Musik aus Studio B“ unter Beweis und wurde von da an immer häufiger im Unterhaltungsbereich eingesetzt. Hans Rosenthal empfahl ihn für die Moderation der mäßig erfolgreichen Eurovisions-Spielshow „Allein gegen alle“, die unter seiner Leitung und konzeptionellen Umgestaltung sensationelle Einschaltquoten (bis zu 48%) erreichte. Auch die schwächelnde Quizshow „Alles oder Nichts“ gestaltete er um und führte sie nach Kritikermeinung mit seiner gewinnenden Art und neuen Ideen vom Flop zum Publikumsrenner.


Dauerbrenner der Unterhaltung (nach oben)

Sendungen, die der „Feuerwehrmann der ARD“ oft selbst konzipierte bzw. mitgestaltete, gerieten zu Dauerbrennern der Unterhaltung: „Ein Platz an der Sonne“, „Goldene Eins“, „ARD-Wunschkonzert“, „Immer wieder sonntags“ und viele andere.
Sein größter Publikumshit bei Jung und Alt war aber die Show „Pleiten, Pech & Pannen“, die Max Schautzer 1984 erfand und fast zwanzig Jahre in der ARD präsentierte.


Theaterauftritte (nach oben)

Auch im Theater war Schautzer nach langer Pause wieder in Paul Pörtners interaktiver Kriminalkomödie „Scherenschnitt oder Der Mörder sind Sie“ in der Komödie im Bayerischen Hof, München und auf Tournee durch Deutschland, Luxemburg und die Schweiz (2003 und 2004) zu sehen. In der Spielzeit 2006/2007 spielt er mit Dietz-Werner Steck (Tatort-Kommissar Bienzle) in der Komödie am Marquardt in Stuttgart „Sonny Boys“ von Neil Simon.


1989 organisierte Schautzer mit seiner Produktionsfirma die „Dreamtour der German Allstars“ durch Nordamerika und die Bahamas (mit Albert Mangelsdorff, Klaus Doldinger, Wolfgang Dauner, Manfred Schoof, Eberhard Weber und Wolfgang Haffner). Das von ihm für den WDR produzierte Road-Movie „Von New York zum Mississippi“ wurde für die „Goldene Rose“ in Montreux nominiert.

Max Schautzer wurde in Klagenfurt/Österreich geboren, studierte in Wien Wirtschaftswissenschaften. Außerdem besuchte er die Schauspielschulen am Konservatorium in Wien und im Theater „Der Keller“ in Köln. Bevor er seinen Berufswunsch (Rundfunkmoderator) verwirklichen konnte, arbeitete er in den Stabsabteilungen einer Wiener Grossbank und eines Kölner Versicherungskonzerns.


Für wohltätige Zwecke kickte Schautzer viele Jahre als Kapitän der WDR-Prominentenmannschaft, aber auch in der NDR-Elf und bei den Tele-Kickern. Er ist Mitglied im „The Eagles Charity Golf Club“ (u.a. mit Franz Beckenbauer). Max Schautzer engagiert sich in verschiedenen Hilfsorganisationen und war auch an zahlreichen Infotainment-Shows zum Thema Umwelt und an Hilfsaktionen wie „Ein Tag für Afrika“ verantwortlich beteiligt.


Weitere Shows und Sendungen (Auszug):
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„Jazz live“ im ZDF, „Die schönsten Melodien der Welt“, „Köpfchen-Köpfchen“ (Schüler-Quizsendung), „Hierzulande-Heutzutage“, „Hier und Heute“, „Stars helfen Kindern“, „Gala der Stars“, „Ball in der Oper“, „Die schönsten volkstümlichen Melodien“, „Die schönsten Lieder der Berge“, „Das große Wunschkonzert der Volksmusik“, „ARD-Sommergarten“ (IFA), „Wir nehmen die Natur in Schutz“, „Sonderbar - die Leute-, Tiere-, Dinge-Show“, „Wiener Opernball“ (Kommentierung im ORF), Rosenmontagszug in Köln und Düsseldorf (Kommentierung), „Jahrhundertflut - Das Erste hilft“, „Glücksreiter“ (ORF), Umweltshow „Kommt gar nicht in die Tüte“, „Journal 3“, „Eurovisions-Jubiläums-show“ aus Montreux, „Info German“ (Info-Magazin für die deutschen Soldaten im Ausland), „Big-Band-Battle“ (ORF).

 



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